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24. Dezember 2011

Machinarium (PC) Review

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Mein bereits 3.Review! Feiert frohe Weihnachten mit diesem, wenn auch kurzem Review.

Machinarium ist ein Point-and-Click-Adventure von Amanita Design. Es kostet 10€ und ist exklusiv für PC, Mac und Linux erhältlich.

Was macht man in Machinarium?
Machinarium handelt um den kleinen Roboter Josef, der in Einzelteilen auf dem Schrottplatz von Machinarium City hinterlassen wurde. Zuerst muss er sich wieder zusammenbauen. Dabei lernt man die Grundlagen des Spiels. Später geht er dann den weiten Weg bis in die Stadt und kommt dort einem Bombenanschlag auf den Turm des Bürgermeisters auf die Spur. Doch um bis dahin zu kommen, müssen viele Rätsel gelöst werden. Auch Spiele gehören dazu. Besonders ist, das etwas, das man im einem Raum macht, auch die Geschehnisse in anderen Räumen beeinflussen kann. Josef muss auch Sachen einsammeln, die dann später kombiniert und auf andere, in der Welt platzierte Dinge angewendet werden müssen. Josef und die anderen Bewohner von Machinarium City kommen jedoch ohne ein einziges Wort aus. Hin und wieder sieht man stattdessen Josefs Gedanken, die einem Tipps zur Lösung des nächsten Rätsels geben.

Die Welt
Die Welt besteht immer aus rostigen Metallteilen, Pflanzen sieht man nur selten. Machinarium City ist eine Industriestadt, wie sie für ein Spiel mit Robotern sein sollte.
Die Verbindung der einzelnen Räume ist einzigartig und gibt den Rätseln viel mehr Möglichkeiten.

Die Rätsel
Die Rätsel sind sehr abwechslungsreich und haben alle ihren eigenen Schwierigkeitsgrad. Die Rätsel sind gut in die Welt eingebunden und kommen ohne Wörter aus. Manchmal kann man ein Rätsel auch nicht ohne Unterbrechung lösen. Bei dem einem Rätsel bringt man einen Einwohner dazu, sein Radio von der Fensterbank zu stoßen, bei dem anderen klaut eine Elektroeule bei einem Schieberätsel einfach ein Teil, dass man dann zuerst wiederfinden muss.

Grafik
Ein Beispiel für die Raumzusammensetzung
Die Grafik ist einzigartig und komplett mit der Hand gezeichnet worden. Nicht selten laufen auch im Hintergrund Sachen ab, welche die Grafik noch lebendiger werden lassen wird.

Sound
Erstmals bewerte ich auch den Sound. Der Sound klingt sehr metallisch und passt so gut zur Industrie-Atmosphäre. Auf lange Zeit merkt man die unauffällige Musik dann aber nicht mehr. Ein Teil des Soundtracks ist hier kostenlos und legal vom Entwickler erhältlich. 


Sonstiges
Das Spiel enthält zusätzlich das Spiel Samorost 2, welches ähnlich wie Machinarium aufgebaut ist.

Fazit (90%)
Machinarium ist ein tolles, industrielles Adventure. Die Rätsel sind abwechslungsreich. Die Geschichte ist toll gemacht, der Verzicht auf Reden macht das Spiel besonders. Die Grafik und der unauffällige Sound komplettieren das Indiegame.


90%


Wer jetzt noch nicht von Machinarium überzeugt ist, kann hier die Demo direkt im Browser ausprobieren. (Benötigt Adobe Flash Player)

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